Das Brustgeschirr

In den nächsten Beiträgen werden wir über unsere Erfahrungen mit den gängigen Geschirrarten berichten.

Das Thema Geschirr ist eine Sache für sich. Es scheint für viele Hundebesitzer schwierig zu sein, für den Vierbeiner ein passendes Modell zu finden, und auch wir brauchten einige Anläufe, um ein wirklich gut sitzendes für jeden Hund zu finden. Aus diesem Grund möchten wir heute die Vor-und Nachteile der verschiedenen Geschirrmodelle einmal auflisten und so eine Entscheidungsfindung vielleicht für den ein oder anderen leichter machen 😉

Das Brustgeschirr

Das Brustgeschirr ist wohl eins der gängigsten Modelle. Es besteht aus einem Hals- und einem Bauchgurt, die bei den meisten Marken jeweils separat eingestellt werden können um eine optimale Passform zu erreichen. Außerdem gibt es einen Gurt der zwischen den Beinen hindurchgeht, sowie den charakteristischen Gurt auf dem Rücken, an dessen Ende die Leine eingehakt wird. Übrigens: Diese Variante wird auch gern als H-Geschirr bezeichnet.
Genau wie jedes Geschirr gibt es auch das Brustgeschirr von verschiedensten Marken, handgemacht, mit weichem Stoff unterlegt, bunt oder einfarbig. Rechts seht ihr die „normale“ Variante, links eine etwas gefütterte Form.

2014-04-07 17.38.05-1Ich benutze bei meinen Hunden von klein auf diese Geschirrart und bin bis jetzt immer zufrieden gewesen. Man zieht es über den Kopf und schließt die Schnallen am Bauch. Somit ist es schnell anzulegen und praktisch. Der Hund wird bei gutem Sitz in keinster Weise in seiner Bewegung eingeschränkt und das Brustgeschirr bietet somit einen perfekten Wohlfühlfaktor.

Jedoch ist es nicht für ängstliche Hunde in Stresssituationen oder Entfesselungskünstler geeignet, denn diese können mit etwas Übung schnell herausschlüpfen. Auch ist es nicht geeignet für Hunde die extrem an der Leine ziehen, denn der Brustgurt (vorn) verteilt den Druck nur unzureichend.


Die optimale Passform ist auf den Bildern ersichtlich.
Wichtig ist vor allem der Abstand des Brustgurts zu den Achseln des Hundes. Hier ist es etwa eine handbreit. Ist dieser Abstand zu klein, kann es bei empfindlichen Hunden mit wenig Fell an diesen Stellen (wie bei Lana auf dem Foto) zu Scheuerstellen unter den Achseln kommen. Auch ist es möglich, dass der Hund sich „eingeklemmt fühlt“ und so die Vorderpfoten nicht ausreichend steckt, was Haltungsschäden begünstigt.

 

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