Reizangel – Fluch oder Segen?! – Vorbereitungsarbeit für ein effektives Trainingsmittel

2014-07-13 12.54.44

Die Reizangel –  mit der Reizangel habe ich vor unserer „Bloggerzeit“ gearbeitet und entschuldige mich hier vorab, dass ich leider nicht mit Bildern dienen kann. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass ich das noch nachreichen werde!

Nun zurück zum Thema: Lange Zeit war ich auf der Suche nach einer Möglichkeit Benji sowohl physisch, als auch psychisch gleichzeitig auszulasten. Nach einiger Recherche flackerte der Begriff Reizangel  auf meinem Monitor und die Berichte darüber machten mich neugierig. Da Benji nun auch noch einen ausgeprägten Jagdtrieb hat, machte sich das Thema immer mehr in meinem Kopf breit und ich wusste, dass ich es einfach ausprobieren musste.

Die Reizangel ist ein Trainingsobjekt welches uns Hundehalter in Lager spaltet. Für die einen ist es ein Mittel um Hunde triebig zu machen, für uns Befürworter ist die Reizangel ein Mittel den Hund körperlich auszupowern, an der Impulskontrolle zu arbeiten, den Jagdtrieb mehr unter Kontrolle zu stellen und an der Mensch-Hund-Bindung zu arbeiten. Wichtig ist aber – und das ist wirklich elementar wichtig! – dass der Hund sich reizen lässt! Mit einem Hund, der wirklich null Interesse hat an dem „Reizding“, kann man mit der Reizangel definitiv nicht arbeiten.

In der Vorbereitung habe ich mich online informiert wie so eine Reizangel aufgebaut ist und ob ich sie kaufen oder selbst basteln soll. Ich entschied mich für letzteres. In einem Reitsportfachgeschäft kaufte ich eine Longierpeitsche mit einer „Schnurlänge“ von ca 150cm. An das Ende habe ich einen Futterdummy gebunden, den ich mit stark riechenden Fischleckerlis gefüllt habe. Eine einfachere Aufbauweise wäre: Stock, Schnur, Reizding (hier Futterdummy).

Um die Reizangel als Trainingsobjekt zu etablieren habe ich damit angefangen, das Futterdummy apportieren zu lassen. Da heißt: Werfen, wieder bringen lassen, bei Erfolg aus dem Dummy fressen lassen. Nach 5x werfen war der Futterdummy sehr sehr interessant für Benji. Danach habe ich den Futterdummy immer wieder weggepackt und bin normal spazieren gegangen. Nach kurzer Zeit habe ich das Apportiertraining mit dem Dummy wiederholt. Am Ende das Tages wusste ich Benji gut vorbereitet für sein erstes mal Reizangeltraining.

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